Am Tisch liegt ein Angebot über den gesamten Gerätepark: neunzehn Arbeitsplätze, alle neu. Begründung: Windows 10. Das Büro haben wir wenige Wochen zuvor übernommen. Eine Inventarliste gab es dort nicht. Nun gut, neunzehn Geräte kann man auch ohne Liste bestellen. Nur weiß dann niemand, wofür man sie kauft.
Kostenpunkt: 1.500 Euro je Arbeitsplatz, macht 28.500 Euro für den ganzen Bestand. Gemeint ist der fertige Arbeitsplatz, Lizenz und Arbeitszeit inbegriffen, CAD- und Planungsarbeitsplätze liegen deutlich darüber. Wir haben jedes Gerät einzeln geprüft und nicht den Bestand im Ganzen geschätzt.
Ergebnis: Zwölf Geräte ließen sich umstellen, sieben musste das Büro tauschen. Sieben mal 1.500 macht 10.500 Euro. Die Differenz von 18.000 Euro wäre in Geräte gegangen, die noch drei Jahre laufen. Aufgefallen wäre das nie, weil danach ja alles funktioniert.
Am Stichtag zählt nur, was sich nicht umstellen lässt. Hier waren das sieben Geräte, nicht neunzehn. Die Zahl entscheidet über den Betrag, und der steht in diesem Fall nicht im Angebot, sondern erst nach unserer Erhebung fest. 18.000 Euro sind hier der Unterschied zwischen einer Liste und einer Schätzung.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
An der Prozessorliste, nicht am Zustand. Ein gepflegtes Gerät von 2016 läuft tadellos und fällt trotzdem durch. Das ist die harte Hürde, und sie lässt sich nicht mit Wartung überwinden.
An einer Einstellung, die niemand geprüft hat. Manche Geräte haben das nötige TPM verbaut, es ist in der Firmware nur abgeschaltet. Solche Rechner gelten bei oberflächlicher Prüfung fälschlich als untauglich, und genau sie sind der Grund, warum am Ende zwölf Geräte bleiben konnten und nicht weniger.
Am knappen Arbeitsspeicher. Vier Gigabyte sind die Untergrenze, die Microsoft verlangt, und ein Gerät mit genau vier besteht die Prüfung. Ob damit auch Ihre Fachanwendung, Outlook und der Browser gleichzeitig arbeiten, prüft die Liste nicht mit. Diese Geräte gehören in eine dritte Spalte, nicht in die grüne.
Die Anforderungen bestehen aus drei Ebenen, die Sie getrennt prüfen müssen, und einem Werkzeug, das alle drei ausliest. Wer sie zusammenwirft, kommt zum falschen Ergebnis.
Inoffizielle Umgehungen der Prüfung existieren, garantieren aber keine künftigen Updates und scheiden für den Geschäftsbetrieb aus.
„Ich habe im August lieber eine langweilige Liste als im Oktober ein spannendes Wochenende. Wer jetzt zählt, stellt im September in Ruhe um.“
Im August wird gezählt. Jedes Gerät, mit allen drei Prüfebenen. Am Ende stehen zwei Listen: umstellen oder ersetzen. Das kostet nichts außer Zeit und entscheidet über den gesamten Rest.
Im August wird auch gerechnet. Aus der zweiten Liste wird ein Betrag, aufgeteilt auf Geräte, Lizenzen und Arbeitszeit. Erst diese Zahl gehört ins Budget, nicht die aus dem Angebot.
Im September wird umgestellt. Gestaffelt, ein paar Geräte pro Woche. Wer im August bestellt, bekommt noch, was passt. Je näher der Termin, desto zäher wird es bei der Verfügbarkeit und bei den Terminkalendern.
Wo es nicht anders geht, mit Aufschub, und der hat einen Preis. Microsoft verkauft für Windows 10 verlängerte Sicherheitsupdates, verrechnet je Gerät und Jahr. Die Preisliste für gewerblich genutzte Geräte steht in US-Dollar und liest sich, Stand August 2025, so: 61 im ersten Jahr, 122 im zweiten, 244 im dritten. Der Preis verdoppelt sich also jedes Jahr. Die Jahre sind kumulativ, wer erst im zweiten einsteigt, zahlt das erste mit, und Teiljahre gibt es nicht.
Was die Rechnung damit sagt. Drei Jahre Aufschub kosten 427 US-Dollar je Gerät, so nennt sie Microsoft. Ein neuer Arbeitsplatz kostet netto rund 1.500 Euro. Nach diesen drei Jahren steht derselbe Rechner von 2016 im Büro, samt einem Ablaufdatum, das Sie nur weitergeschoben haben. Ein Aufschub, der sich jedes Jahr verdoppelt, ist keine Sparmaßnahme, sondern eine Ratenzahlung auf einen Tausch, der ohnehin kommt. Wer ihn einplant, plant sein Ende gleich mit.
Zählen, Listen führen und Budget reservieren geht ohne Techniker. Die verlässliche Prüfung je Gerät, die Umstellung selbst und die Entscheidung, wo ein Aufschub vertretbar ist, gehören in erfahrene Hände. Nicht weil das Hexenwerk wäre, sondern weil zwei Monate keinen Raum mehr für Versuch und Irrtum lassen.
Der Gedanke ist verständlich: ein Beschluss, eine Bestellung, das Thema vom Tisch, und niemand muss durch den Betrieb gehen und zählen.
Nur zahlen Sie damit Geräte, die noch drei Jahre gelaufen wären, und erfahrungsgemäß auch noch eine Nummer zu groß. In dem Büro oben waren das 18.000 Euro. Im Fuhrpark ersetzt auch niemand alle Wagen, weil einer das Pickerl nicht bekommt.
Muss für diese Antworten erst jemand durch den Betrieb gehen und zählen, hat Ihr Betreuer Ihren Bestand bisher nicht betreut, sondern bloß mitgeschleppt.
Dann kaufen Sie im Zweifel den ganzen Bestand, weil das Zählen niemand gemacht hat. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir erheben Ihre Geräte und sagen Ihnen, wie viele davon der Oktober wirklich betrifft.
Am Tisch liegt ein Angebot über den gesamten Gerätepark: neunzehn Arbeitsplätze, alle neu. Begründung: Windows 10. Das Büro haben wir wenige Wochen zuvor übernommen. Eine Inventarliste gab es dort nicht. Nun gut, neunzehn Geräte kann man auch ohne Liste bestellen. Nur weiß dann niemand, wofür man sie kauft.
Kostenpunkt: 1.500 Euro je Arbeitsplatz, macht 28.500 Euro für den ganzen Bestand. Gemeint ist der fertige Arbeitsplatz, Lizenz und Arbeitszeit inbegriffen, CAD- und Planungsarbeitsplätze liegen deutlich darüber. Wir haben jedes Gerät einzeln geprüft und nicht den Bestand im Ganzen geschätzt.
Ergebnis: Zwölf Geräte ließen sich umstellen, sieben musste das Büro tauschen. Sieben mal 1.500 macht 10.500 Euro. Die Differenz von 18.000 Euro wäre in Geräte gegangen, die noch drei Jahre laufen. Aufgefallen wäre das nie, weil danach ja alles funktioniert.
Am Stichtag zählt nur, was sich nicht umstellen lässt. Hier waren das sieben Geräte, nicht neunzehn. Die Zahl entscheidet über den Betrag, und der steht in diesem Fall nicht im Angebot, sondern erst nach unserer Erhebung fest. 18.000 Euro sind hier der Unterschied zwischen einer Liste und einer Schätzung.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
An der Prozessorliste, nicht am Zustand. Ein gepflegtes Gerät von 2016 läuft tadellos und fällt trotzdem durch. Das ist die harte Hürde, und sie lässt sich nicht mit Wartung überwinden.
An einer Einstellung, die niemand geprüft hat. Manche Geräte haben das nötige TPM verbaut, es ist in der Firmware nur abgeschaltet. Solche Rechner gelten bei oberflächlicher Prüfung fälschlich als untauglich, und genau sie sind der Grund, warum am Ende zwölf Geräte bleiben konnten und nicht weniger.
Am knappen Arbeitsspeicher. Vier Gigabyte sind die Untergrenze, die Microsoft verlangt, und ein Gerät mit genau vier besteht die Prüfung. Ob damit auch Ihre Fachanwendung, Outlook und der Browser gleichzeitig arbeiten, prüft die Liste nicht mit. Diese Geräte gehören in eine dritte Spalte, nicht in die grüne.
Die Anforderungen bestehen aus drei Ebenen, die Sie getrennt prüfen müssen, und einem Werkzeug, das alle drei ausliest. Wer sie zusammenwirft, kommt zum falschen Ergebnis.
Inoffizielle Umgehungen der Prüfung existieren, garantieren aber keine künftigen Updates und scheiden für den Geschäftsbetrieb aus.
„Ich habe im August lieber eine langweilige Liste als im Oktober ein spannendes Wochenende. Wer jetzt zählt, stellt im September in Ruhe um.“
Im August wird gezählt. Jedes Gerät, mit allen drei Prüfebenen. Am Ende stehen zwei Listen: umstellen oder ersetzen. Das kostet nichts außer Zeit und entscheidet über den gesamten Rest.
Im August wird auch gerechnet. Aus der zweiten Liste wird ein Betrag, aufgeteilt auf Geräte, Lizenzen und Arbeitszeit. Erst diese Zahl gehört ins Budget, nicht die aus dem Angebot.
Im September wird umgestellt. Gestaffelt, ein paar Geräte pro Woche. Wer im August bestellt, bekommt noch, was passt. Je näher der Termin, desto zäher wird es bei der Verfügbarkeit und bei den Terminkalendern.
Wo es nicht anders geht, mit Aufschub, und der hat einen Preis. Microsoft verkauft für Windows 10 verlängerte Sicherheitsupdates, verrechnet je Gerät und Jahr. Die Preisliste für gewerblich genutzte Geräte steht in US-Dollar und liest sich, Stand August 2025, so: 61 im ersten Jahr, 122 im zweiten, 244 im dritten. Der Preis verdoppelt sich also jedes Jahr. Die Jahre sind kumulativ, wer erst im zweiten einsteigt, zahlt das erste mit, und Teiljahre gibt es nicht.
Was die Rechnung damit sagt. Drei Jahre Aufschub kosten 427 US-Dollar je Gerät, so nennt sie Microsoft. Ein neuer Arbeitsplatz kostet netto rund 1.500 Euro. Nach diesen drei Jahren steht derselbe Rechner von 2016 im Büro, samt einem Ablaufdatum, das Sie nur weitergeschoben haben. Ein Aufschub, der sich jedes Jahr verdoppelt, ist keine Sparmaßnahme, sondern eine Ratenzahlung auf einen Tausch, der ohnehin kommt. Wer ihn einplant, plant sein Ende gleich mit.
Zählen, Listen führen und Budget reservieren geht ohne Techniker. Die verlässliche Prüfung je Gerät, die Umstellung selbst und die Entscheidung, wo ein Aufschub vertretbar ist, gehören in erfahrene Hände. Nicht weil das Hexenwerk wäre, sondern weil zwei Monate keinen Raum mehr für Versuch und Irrtum lassen.
Der Gedanke ist verständlich: ein Beschluss, eine Bestellung, das Thema vom Tisch, und niemand muss durch den Betrieb gehen und zählen.
Nur zahlen Sie damit Geräte, die noch drei Jahre gelaufen wären, und erfahrungsgemäß auch noch eine Nummer zu groß. In dem Büro oben waren das 18.000 Euro. Im Fuhrpark ersetzt auch niemand alle Wagen, weil einer das Pickerl nicht bekommt.
Muss für diese Antworten erst jemand durch den Betrieb gehen und zählen, hat Ihr Betreuer Ihren Bestand bisher nicht betreut, sondern bloß mitgeschleppt.
Dann kaufen Sie im Zweifel den ganzen Bestand, weil das Zählen niemand gemacht hat. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir erheben Ihre Geräte und sagen Ihnen, wie viele davon der Oktober wirklich betrifft.