24 Arbeitsplätze, alle auf Windows 11: In dem Betrieb, den wir im Sommer übernommen haben, ist die Umstellung sauber abgearbeitet. Das stimmt auch, soweit die Inventarliste reicht. Wir sind trotzdem durch den Betrieb gegangen, Raum für Raum, vom Empfang bis ins Archiv. Gesucht haben wir nach Geräten, die niemand mehr im Kopf hat.
Befund: Wir finden vier Geräte, die in keiner Liste stehen. Den Rechner am Empfang, an dem nur die Besucherverwaltung läuft. Das Notebook im Besprechungszimmer für Präsentationen, einen PC an der Zeiterfassung. Und einen alten Rechner im Archiv, an dem ein Scanner hängt.
Über vier Geräte regt sich niemand auf. Alle vier laufen auf Windows 10, alle vier hängen im selben Netz wie die 24 umgestellten Arbeitsplätze. Ursache: In der Inventarliste steht keines davon. Was nicht auf der Liste steht, stellt auch niemand mit um. Ab dem Stichtag hätten die vier keine Sicherheitsupdates mehr bekommen. Aufgefallen wäre das niemandem.
Ausgang: Zwei der vier haben wir getauscht. Die anderen zwei haben wir außer Betrieb genommen, weil sie eigentlich niemand mehr gebraucht hat. Eine Inventur findet also nicht nur Altlasten, sondern auch Geräte, die niemand vermisst.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
Ganz oben, was aus dem Internet erreichbar ist. Das betrifft vor allem alte Exchange-Server. Ein Mailserver muss von außen ansprechbar sein, sonst kommen keine E-Mails an. Angreifer können ihn direkt attackieren, ohne dass im Büro jemand etwas anklicken muss.
Warum das mehr als eine Technikfrage ist. Über den Mailserver läuft Ihre Korrespondenz mit Kunden. Übernimmt ihn jemand, geht es hinterher nicht um den Server, sondern darum, wem Sie was sagen müssen, ob eine Meldung fällig wird und was Ihre Versicherung an Nachweisen verlangt.
Eine Stufe darunter die Arbeitsplätze. Windows-10-Rechner hängen hinter der Firewall und sind von außen nicht direkt erreichbar. Ihr Risiko kommt über den Alltag herein, über eine präparierte Website oder einen infizierten Anhang. Aus demselben Grund gehören Office 2016 und 2019 mit auf die Liste.
Warum die Reihung nach Erreichbarkeit so klar ausfällt, zeigt der Blick auf die Angreiferseite.
Diese vier Punkte erklären, warum Sie einen alten Mailserver anders behandeln müssen als einen alten Bürorechner.
„Der 14. Oktober fühlt sich an wie jeder andere Dienstag, und das ist das Problem. Was heute den Support verliert, sieht man keinem Anmeldebildschirm an.“
Diese Woche: die Liste. Welche Systeme laufen ab heute ohne Support? Aus dem Inventar, nicht aus dem Gedächtnis. Ohne diese Liste hat die Reihenfolge keine Grundlage.
Diese Woche: der Rundgang. Besprechungszimmer, Empfang, Zeiterfassung, Archiv. Der vergessene Rechner ist ein Klassiker, wir finden bei solchen Kontrollen fast immer einen.
In den nächsten Wochen: die Fläche. Zuerst Notebooks und Arbeitsplätze mit viel Mailverkehr, dann der Rest. Realistisch ist das eine Aufgabe für Wochen. Entscheidend ist, dass sie ab heute eine Reihenfolge und einen Verantwortlichen hat.
Parallel dazu: die Office-Pakete. Word und Excel aus den Paketen 2016 und 2019 öffnen sich morgen wie gestern und bekommen trotzdem keine Korrekturen mehr. Der Umstieg hängt hier nicht am Gerät, sondern an der Lizenz, und er lässt sich unabhängig vom Gerätetausch erledigen.
Die Liste, die Reihung und der Rundgang durch die vergessenen Ecken sind ohne fremde Hilfe machbar, am besten noch diese Woche. Die Mailserver-Migration und der Lizenzwechsel bei Office gehören in professionelle Hände.
Genau das ist der ehrlichste Einwand an diesem Tag, und er stimmt: Heute Früh war alles wie immer, und morgen wird es das auch sein.
Eine abgelaufene Versicherung merkt man allerdings ebenso wenig am Tag danach. Man merkt sie am Tag des Schadens, und dann interessiert niemanden mehr, wie lange vorher alles gutgegangen ist. Der Unterschied zwischen heute und in vier Monaten ist nicht spürbar, aber messbar.
Müssen Sie diese Antworten erst zusammensuchen, hat jemand Ihre IT bis heute verwaltet, betreut sieht anders aus.
Dann wissen Sie am ersten Tag ohne Updates nicht, was betroffen ist. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir verschaffen Ihnen den Überblick und sagen Ihnen, was in welcher Reihenfolge drankommt.
24 Arbeitsplätze, alle auf Windows 11: In dem Betrieb, den wir im Sommer übernommen haben, ist die Umstellung sauber abgearbeitet. Das stimmt auch, soweit die Inventarliste reicht. Wir sind trotzdem durch den Betrieb gegangen, Raum für Raum, vom Empfang bis ins Archiv. Gesucht haben wir nach Geräten, die niemand mehr im Kopf hat.
Befund: Wir finden vier Geräte, die in keiner Liste stehen. Den Rechner am Empfang, an dem nur die Besucherverwaltung läuft. Das Notebook im Besprechungszimmer für Präsentationen, einen PC an der Zeiterfassung. Und einen alten Rechner im Archiv, an dem ein Scanner hängt.
Über vier Geräte regt sich niemand auf. Alle vier laufen auf Windows 10, alle vier hängen im selben Netz wie die 24 umgestellten Arbeitsplätze. Ursache: In der Inventarliste steht keines davon. Was nicht auf der Liste steht, stellt auch niemand mit um. Ab dem Stichtag hätten die vier keine Sicherheitsupdates mehr bekommen. Aufgefallen wäre das niemandem.
Ausgang: Zwei der vier haben wir getauscht. Die anderen zwei haben wir außer Betrieb genommen, weil sie eigentlich niemand mehr gebraucht hat. Eine Inventur findet also nicht nur Altlasten, sondern auch Geräte, die niemand vermisst.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
Ganz oben, was aus dem Internet erreichbar ist. Das betrifft vor allem alte Exchange-Server. Ein Mailserver muss von außen ansprechbar sein, sonst kommen keine E-Mails an. Angreifer können ihn direkt attackieren, ohne dass im Büro jemand etwas anklicken muss.
Warum das mehr als eine Technikfrage ist. Über den Mailserver läuft Ihre Korrespondenz mit Kunden. Übernimmt ihn jemand, geht es hinterher nicht um den Server, sondern darum, wem Sie was sagen müssen, ob eine Meldung fällig wird und was Ihre Versicherung an Nachweisen verlangt.
Eine Stufe darunter die Arbeitsplätze. Windows-10-Rechner hängen hinter der Firewall und sind von außen nicht direkt erreichbar. Ihr Risiko kommt über den Alltag herein, über eine präparierte Website oder einen infizierten Anhang. Aus demselben Grund gehören Office 2016 und 2019 mit auf die Liste.
Warum die Reihung nach Erreichbarkeit so klar ausfällt, zeigt der Blick auf die Angreiferseite.
Diese vier Punkte erklären, warum Sie einen alten Mailserver anders behandeln müssen als einen alten Bürorechner.
„Der 14. Oktober fühlt sich an wie jeder andere Dienstag, und das ist das Problem. Was heute den Support verliert, sieht man keinem Anmeldebildschirm an.“
Diese Woche: die Liste. Welche Systeme laufen ab heute ohne Support? Aus dem Inventar, nicht aus dem Gedächtnis. Ohne diese Liste hat die Reihenfolge keine Grundlage.
Diese Woche: der Rundgang. Besprechungszimmer, Empfang, Zeiterfassung, Archiv. Der vergessene Rechner ist ein Klassiker, wir finden bei solchen Kontrollen fast immer einen.
In den nächsten Wochen: die Fläche. Zuerst Notebooks und Arbeitsplätze mit viel Mailverkehr, dann der Rest. Realistisch ist das eine Aufgabe für Wochen. Entscheidend ist, dass sie ab heute eine Reihenfolge und einen Verantwortlichen hat.
Parallel dazu: die Office-Pakete. Word und Excel aus den Paketen 2016 und 2019 öffnen sich morgen wie gestern und bekommen trotzdem keine Korrekturen mehr. Der Umstieg hängt hier nicht am Gerät, sondern an der Lizenz, und er lässt sich unabhängig vom Gerätetausch erledigen.
Die Liste, die Reihung und der Rundgang durch die vergessenen Ecken sind ohne fremde Hilfe machbar, am besten noch diese Woche. Die Mailserver-Migration und der Lizenzwechsel bei Office gehören in professionelle Hände.
Genau das ist der ehrlichste Einwand an diesem Tag, und er stimmt: Heute Früh war alles wie immer, und morgen wird es das auch sein.
Eine abgelaufene Versicherung merkt man allerdings ebenso wenig am Tag danach. Man merkt sie am Tag des Schadens, und dann interessiert niemanden mehr, wie lange vorher alles gutgegangen ist. Der Unterschied zwischen heute und in vier Monaten ist nicht spürbar, aber messbar.
Müssen Sie diese Antworten erst zusammensuchen, hat jemand Ihre IT bis heute verwaltet, betreut sieht anders aus.
Dann wissen Sie am ersten Tag ohne Updates nicht, was betroffen ist. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir verschaffen Ihnen den Überblick und sagen Ihnen, was in welcher Reihenfolge drankommt.