Zweiundzwanzig Arbeitsplätze, neun davon tauglich für Windows 11. Das Büro haben wir im Frühjahr übernommen. Ein Verzeichnis der Geräte war vorhanden, weitergeholfen hat es uns trotzdem nicht. Grund: es stammte aus der Anlagenbuchhaltung und führte den Anschaffungswert je Rechner, nicht das Betriebssystem darauf.
Ergebnis: Dreizehn Geräte waren zu alt, in einer Planung stand keines davon. Am Stichtag selbst bleibt trotzdem kein einziger dieser Rechner stehen. Sie starten wie immer, Outlook geht auf, die Branchensoftware auch. Deshalb fällt der 14. Oktober niemandem auf. Gemeldet hat den Zustand auch keiner. Auf das Baujahr angesprochen, verwies der Betrieb auf ein Gerät, das jeden Morgen hochfährt. Nun gut, das Gerät läuft ja auch.
Was endet, ist der Nachschub an Sicherheitsupdates: Microsoft schließt Schwachstellen laufend, dieses Schließen hört heuer, also 2025, am 14. Oktober auf, das Entdecken hört nicht auf. Am selben Tag endet auch der Support für Office 2016 und 2019.
Dreizehn Geräte sind damit kein Wartungsfall, sondern ein Budgetposten. Kostenpunkt: gerechnet wird je Arbeitsplatz, Gerät und Einrichtung zusammen, bei CAD- und Planungsarbeitsplätzen deutlich mehr. In Summe ergibt das einen niedrigen fünfstelligen Betrag, der entweder im Jänner in den Investitionsplan wandert oder im Herbst aus dem laufenden Geschäft kommt. Im zweiten Fall bestimmt nicht mehr der Betrieb Preis und Liefertermin, sondern der Kalender.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
Der Stückpreis. Entweder es gibt eine Zahl, was ein Arbeitsplatz im Betrieb kostet, oder es gibt sie erst mit dem Angebot. Wer sie auf Anhieb nennen kann, hat für Ihren Betrieb schon einmal gerechnet.
Der Budgetposten. Ein Termin, der niemanden erreicht hat, steht in keinem Budget. Umgekehrt gilt das auch: Wo ein Rahmen für Gerätetausch drinsteht, hat jemand mitgedacht, bevor Sie gefragt haben.
Der Bestelltermin. Er steht im Kalender, oder er ergibt sich. Im ersten Fall bestimmen Sie ihn, im zweiten die Lieferzeit.
Der Termin betrifft mehr als die Rechner, und er bedeutet weniger, als das Wort Ablaufdatum vermuten lässt. Vier Punkte ordnen ihn ein.
Für die Jahresplanung heißt das: Der Termin ist kein Risiko, das man abwägt, sondern ein Datum, um das herum man bestellt.
„Ich habe noch keinen Gerätetausch erlebt, der zu früh geplant war. Zu spät geplante kenne ich einige, und billiger war davon keiner.“
Im Jänner bekommt der Termin einen Betrag. Die erste Frage ist nicht die Stückzahl, sondern der Stückpreis: Was kostet ein Arbeitsplatz im Betrieb, Gerät und Einrichtung zusammen? Erst mit dieser Zahl wird aus einem Datum ein Budgetposten.
Im Frühjahr wird entschieden. Aus dem Betrag wird ein Rahmen, den Sie in Ruhe freigeben statt im Herbst unter Druck. Jetzt können Sie sich die Liefertermine auch noch aussuchen.
Über den Sommer wird getauscht. Ein paar Geräte pro Monat. Die neuen Rechner kommen vorbereitet an, wir übernehmen Daten, Programme und Drucker, der Wechsel am Arbeitsplatz dauert kurz.
Im Oktober ist nichts mehr zu tun. Das ist der ganze Unterschied zwischen Plan und Notkauf.
Den Stückpreis erfragen und einen Rahmen festlegen können Sie ohne fremde Hilfe, und beides gehört ohnehin Ihnen. Erfahrung braucht es bei der Übernahme von Daten, Programmen und Druckern am Tauschtag, damit niemand einen Arbeitstag verliert. Ab etwa zehn Geräten wird aus der Übung ohnehin ein Projekt mit Terminen, und Termine im Herbst sind teurer als Termine im Frühjahr.
Der Einwand ist verständlich, und er stimmt sogar. Wer einen Gerätepark ansieht, der jeden Morgen brav hochfährt, hat keinen Grund, Geld auszugeben. Genau deshalb fällt dieses Datum durch: Es hängt an keinem Symptom.
Ihre Betriebshaftpflicht kündigen Sie ja auch nicht, weil heuer nichts passiert ist. Der Rechner von 2017 ist nach dem 14. Oktober kein schlechteres Gerät als davor. Er ist nur eines, für das niemand mehr Lücken schließt. Der geplante Tausch ist am Ende dieselbe Ausgabe, nur zum Wunschtermin und in der Höhe, die Sie festgelegt haben, statt der Kalender.
Wer für diese Antworten erst zu suchen beginnt, kennt Ihren Gerätepark nur von den Rechnungen.
Dann steht der Oktober bei Ihnen bis heute ohne Betrag im Kalender. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir rechnen Ihnen einen Arbeitsplatz durch und sagen Ihnen, welcher Rahmen für heuer realistisch ist.
Zweiundzwanzig Arbeitsplätze, neun davon tauglich für Windows 11. Das Büro haben wir im Frühjahr übernommen. Ein Verzeichnis der Geräte war vorhanden, weitergeholfen hat es uns trotzdem nicht. Grund: es stammte aus der Anlagenbuchhaltung und führte den Anschaffungswert je Rechner, nicht das Betriebssystem darauf.
Ergebnis: Dreizehn Geräte waren zu alt, in einer Planung stand keines davon. Am Stichtag selbst bleibt trotzdem kein einziger dieser Rechner stehen. Sie starten wie immer, Outlook geht auf, die Branchensoftware auch. Deshalb fällt der 14. Oktober niemandem auf. Gemeldet hat den Zustand auch keiner. Auf das Baujahr angesprochen, verwies der Betrieb auf ein Gerät, das jeden Morgen hochfährt. Nun gut, das Gerät läuft ja auch.
Was endet, ist der Nachschub an Sicherheitsupdates: Microsoft schließt Schwachstellen laufend, dieses Schließen hört heuer, also 2025, am 14. Oktober auf, das Entdecken hört nicht auf. Am selben Tag endet auch der Support für Office 2016 und 2019.
Dreizehn Geräte sind damit kein Wartungsfall, sondern ein Budgetposten. Kostenpunkt: gerechnet wird je Arbeitsplatz, Gerät und Einrichtung zusammen, bei CAD- und Planungsarbeitsplätzen deutlich mehr. In Summe ergibt das einen niedrigen fünfstelligen Betrag, der entweder im Jänner in den Investitionsplan wandert oder im Herbst aus dem laufenden Geschäft kommt. Im zweiten Fall bestimmt nicht mehr der Betrieb Preis und Liefertermin, sondern der Kalender.
Fünf Punkte.Still für sich beantwortet.
Es geht nicht um Schuld, nur um das Muster.
Der Stückpreis. Entweder es gibt eine Zahl, was ein Arbeitsplatz im Betrieb kostet, oder es gibt sie erst mit dem Angebot. Wer sie auf Anhieb nennen kann, hat für Ihren Betrieb schon einmal gerechnet.
Der Budgetposten. Ein Termin, der niemanden erreicht hat, steht in keinem Budget. Umgekehrt gilt das auch: Wo ein Rahmen für Gerätetausch drinsteht, hat jemand mitgedacht, bevor Sie gefragt haben.
Der Bestelltermin. Er steht im Kalender, oder er ergibt sich. Im ersten Fall bestimmen Sie ihn, im zweiten die Lieferzeit.
Der Termin betrifft mehr als die Rechner, und er bedeutet weniger, als das Wort Ablaufdatum vermuten lässt. Vier Punkte ordnen ihn ein.
Für die Jahresplanung heißt das: Der Termin ist kein Risiko, das man abwägt, sondern ein Datum, um das herum man bestellt.
„Ich habe noch keinen Gerätetausch erlebt, der zu früh geplant war. Zu spät geplante kenne ich einige, und billiger war davon keiner.“
Im Jänner bekommt der Termin einen Betrag. Die erste Frage ist nicht die Stückzahl, sondern der Stückpreis: Was kostet ein Arbeitsplatz im Betrieb, Gerät und Einrichtung zusammen? Erst mit dieser Zahl wird aus einem Datum ein Budgetposten.
Im Frühjahr wird entschieden. Aus dem Betrag wird ein Rahmen, den Sie in Ruhe freigeben statt im Herbst unter Druck. Jetzt können Sie sich die Liefertermine auch noch aussuchen.
Über den Sommer wird getauscht. Ein paar Geräte pro Monat. Die neuen Rechner kommen vorbereitet an, wir übernehmen Daten, Programme und Drucker, der Wechsel am Arbeitsplatz dauert kurz.
Im Oktober ist nichts mehr zu tun. Das ist der ganze Unterschied zwischen Plan und Notkauf.
Den Stückpreis erfragen und einen Rahmen festlegen können Sie ohne fremde Hilfe, und beides gehört ohnehin Ihnen. Erfahrung braucht es bei der Übernahme von Daten, Programmen und Druckern am Tauschtag, damit niemand einen Arbeitstag verliert. Ab etwa zehn Geräten wird aus der Übung ohnehin ein Projekt mit Terminen, und Termine im Herbst sind teurer als Termine im Frühjahr.
Der Einwand ist verständlich, und er stimmt sogar. Wer einen Gerätepark ansieht, der jeden Morgen brav hochfährt, hat keinen Grund, Geld auszugeben. Genau deshalb fällt dieses Datum durch: Es hängt an keinem Symptom.
Ihre Betriebshaftpflicht kündigen Sie ja auch nicht, weil heuer nichts passiert ist. Der Rechner von 2017 ist nach dem 14. Oktober kein schlechteres Gerät als davor. Er ist nur eines, für das niemand mehr Lücken schließt. Der geplante Tausch ist am Ende dieselbe Ausgabe, nur zum Wunschtermin und in der Höhe, die Sie festgelegt haben, statt der Kalender.
Wer für diese Antworten erst zu suchen beginnt, kennt Ihren Gerätepark nur von den Rechnungen.
Dann steht der Oktober bei Ihnen bis heute ohne Betrag im Kalender. Reden wir eine halbe Stunde darüber. Wir rechnen Ihnen einen Arbeitsplatz durch und sagen Ihnen, welcher Rahmen für heuer realistisch ist.